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Mit der Shred-Diät in 6 Wochen 2 Kleidergrößen weniger?!

Dr. Ian K. Smith studierte in Harvard Medizin, schreibt für die New York Times, Men’s Health und Newsweek. US-Präsident Barack Obama berief ihn sogar als Mitglied in den nationalen Gesundheitsrat. Mit seiner Shred-Diät sorgt er jetzt für Aufruhr. In den USA wurde das Buch zur Diät innerhalb kürzester Zeit zum New York Times Bestseller.

Was genau ist die Shred-Diät?

Die Shred-Diät ist auf insgesamt sechs Wochen angelegt, wobei jede Woche unter einem anderen Motto steht.

  1. Woche – Aufbruch
  2. Woche ­– Herausforderung
  3. Woche – Metamorphose
  4. Woche – Aufschwung
  5. Woche – Befreiung
  6. Woche – Triumph

Das Prinzip der Diät: es dürfen jeden Tag bis zu sieben Mahlzeiten (Hauptmahlzeiten und Snacks) gegessen werden. Entscheidend ist dabei der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Speisen, der zwischen 1,5 und drei Stunden beträgt. Durch die vielen kleinen Mahlzeiten soll der Insulinspiegel im Blut stabil gehalten und Heißhungerattacken vermieden werden.Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und erhalten Sie regelmäßig Artikel rund um die Themen gesunde Ernährung und Abnehmen.Jetzt kostenlos anmelden

Wer zum Beispiel um 6.30 Uhr frühstückt, der sollte um 8 Uhr bereits den ersten Snack essen. Wer erst 8.30 sein Frühstück einnimmt, der isst den Snack um 10 Uhr. So lässt sich die Diät an den persönlichen Lebensrhythmus anpassen. Allerdings gilt dies natürlich nur für Menschen, die in einem Beruf arbeiten, der das „ständige Essen“ zulässt. Ein Notarzt oder Busfahrer wird es da zum Bespiel schwer haben.

Durch die vielen Mahlzeiten entsteht nie großer Hunger und das Gefühl „nichts essen zu dürfen“. Diese Tatsache sollte die Diät erleichtern. Außerdem werden die Inhaltsstoffe von Frühstück, Mittag & Co. ständig geändert – den Geschmacksnerven wird somit nicht so schnell langweilig.

Exemplarisch sieht ein Tag der Shred-Diät so aus:

8.30 Uhr Frühstück

  • 1 Stück Obst (Birne oder Grapefruit)
  • Eine der folgenden Speisen:
  • 1 Portion Porridge
  • 2 Eiweiß, auch als Omelett mit gewürfeltem Gemüse, etwas grüne Paprika
  • 1 kleine Schale Frühstücksflocken, ohne Zucker, mit fettarmer Milch
  • 2 Mini-Pfannkuchen
  • 1 Portion Grießbrei oder Polenta
  • 1 Becher (180 g) Joghurt, fettarm oder fettfrei
  • 0,2 l Saft, frisch gepresst oder Direktsaft: Grapefruit/Apfel/Orange/Tomate/Karotte

10.00 Uhr Snack

  • Höchstens 100 Kalorien

11.30 Uhr Lunch

  • Eine der folgenden Speisen – höchstens 300 Kalorien und ungesüßt:
    • 1 Obst-Smoothie
    • 1 Eiweiß-Shake
    • 1 Teller leichte Suppe. Wenig salzen!
    • 1 Portion Suppe. Nur mäßig salzen!
  • Ein Stück Obst oder eine Portion Gemüse
  • Wasser (auch mit Kohlensäure) und soviel sie wollen und eines dieser Getränke:
    • 1 Glas Zitronenwasser (mit 1 frischgepressten Zitrone)
    • 1 Glas Mineralwasser mit Fruchtgeschmack
    • 1 Glas Direktsaft (nicht aus Konzentrat)
    • 1 Glas Eistee oder ein anderer Tee, ungesüßt
    • 1 Glas fettarme Milch, ungesüßte Soja- oder Mandelmilch

13.00 Uhr Snack 2

  • Höchstens 150 Kalorien

15.30 Uhr Imbiss

  • Sandwich aus 1 Scheibe Vollkornbrot, 1 Scheibe Hähnchen- oder Putenfilet oder Frischkäse, mit Salatblatt, Tomate, 1 Scheibe Käse und 1 TL Senf oder Mayonnaise, falls erwünscht
  • 1 Portion Blattsalat (ohne Extras, bis zu 3 EL SHRED-Dressing)
  • Eines der Getränke wie zum Lunch (nicht das gleiche)

19.00 Uhr Abendessen

  • 1 Portion Gemüse
  • Eine der folgenden Speisen:
    • 150 g Hähnchenfleisch ohne Haut
    • 150 g Seefisch
    • 120 g Tofu, Räuchertofu oder Lupinenfilet
    • 150 g Putenfleisch ohne Haut
    • zweite Portion Gemüse
  • 30 g Vollkornreis (Rohgewicht), gekocht
  • Eines der Getränke wie zum Lunch (nicht das gleiche!)

20.30 Uhr Snack 3

  • Höchstens 100 Kalorien

Im Buch gibt es nicht nur für jeden Tag einen konkreten Ernährungsplan sondern auch zahlreiche Anregungen und Auflistungen, was zum Beispiel 100-Kalorien-Snacks (150 g Heidelbeeren mit 1 EL Schlagsahne, 250 g Erdbeeren, 1 Nektarine, 10 Babykarotten mit 2 EL Hummus) oder 150-Kalorien-Snacks (20 Weintrauben mit 15 Erdnüssen, 1 Schälchen Apfelmusmit 2 EL Frühstücksflocke, ½ Banane mit 3 Reiswaffeln) sind. Auch Varianten für Suppen, Smoothies und Eiweißshakes werden vorgestellt. Da immer Alternativen angeboten werden, ist die Shred-Diät auch für Vegetarier realistisch.

Insgesamt kommt man mit so einem Tagesplan auf eine Kalorienanzahl von 1100-1300 kcal. Ein großer Unterschied zu manch anderer Diät: Die empfohlenen Lebensmittel sind alltäglich und somit gut zu bekommen. Außerdem sind sie zumeist preiswert. Einzig im Winter kann es mit dem Obst schwierig werden.

Shred-Diät: Auf Dauer geeignet?

Durch die reduzierte Kalorienmenge sollte die Diät nicht länger als die vorgegebenen sechs Wochen oder gar auf Dauer durchgeführt werden. Da die Lebensmittel, die verzehrt werden dürfen, jedoch recht variantenreich sind, dürften keine Mangelerscheinungen zu befürchten sein.

Shred-Diät: Und was ist mit Sport?

Großer Kritikpunkt der Skinny-Diät, bei der man strikten 20 Regeln folgen soll, ist der, dass Sport nicht Bestandteil des Abnehmprogramms ist und im zugehörigen Buch keine Hinweise auf Workouts o. ä. gegeben werden. Das ist bei der Shred-Diät anders! Denn bei dieser spielt Sport eine wichtige Rolle. Für jeden Tag werden Tipps und Anweisungen gegeben, wie lange Ausdauer- und Krafteinheiten betrieben werden sollen.

Die Shred-Diät: Fazit

Mit den Ergänzungen zu Sport und weiteren Rezepten (z. B. für die Shred-Lasagne oder Porridge) und Warenkunden im hinteren Teil des Buches bekommt der Abnehmwillige ein gutes Gesamtpaket. Es ist positiv zu bewerten, dass auf Abwechslung bei den Lebensmitteln geachtet wird und während der Diät nicht gehungert werden muss. Einzig fraglich ist, ob die Diät in der Praxis mit Beruf und Familie funktionieren kann und vor allem durchgehalten wird. Aufgrund der recht geringen Kalorientageszufuhr ist die Diät auf Dauer nicht zu empfehlen.

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